An dem Tag, an dem mein Erinnerungsvermögen beginnt, hatte ich eine Kamera in der Hand. Zumindest bilde ich mir das ein und es klingt ja auch ganz „poetisch“. Ein bisschen später, 2011, hab‘ ich das Kolleg an der Graphischen in Wien und die Meisterprüfung zur Meisterfotografin abgeschlossen. Und dann einfach beschlossen, selbstständig zu werden – mit dem Kopf durch die Wand.
Oft werde ich gefragt, ob ich „wirklich Fotografin bin“. Oder weil ich mit meinen 27 Jahren so jung aussehe – „nur die Cousine der Braut, die gerne fotografiert“? Ja, ich bin wirklich und ganz echt Fotografin – und das mittlerweile seit fünf Jahren selbstständig mit lovely und sehr stolz darauf!
Eines meiner Lebensmottos hat sich übrigens nicht nur in meinem Privatleben, sondern auch mit lovely immer bewährt: Dance like nobody is watching! ;)

copyright: daniel kubera

Und so über mich selbst? Im „echten“ Leben bin ich eine kleine Chaotin, die To-Do-Listen liebt, aber nie komplett erledigt. Keine Angst, die Fotos kommen natürlich immer an! Ich liebe es, Einwegkameras über Monate hinweg auszuknipsen – und unsere Polaroids am Kühlschrank. Ich bin gerne auf Familienfeiern – und auf Reisen. Da sieht man mich und meinen lieben Daniel meistens mit unseren Kameras vor dem Gesicht – weil er auch fotografiert.
Wir lieben Roadtrips durch neue Länder – unser All-Time-Favourite wird wahrscheinlich Island bleiben! Weitere unbedingte Traumreiseziele: Hawaii, Santorin, Bahamas, Marokko.
Die Hochzeiten machen wir übrigens oft gemeinsam unsicher, weil er mir als mein Second Shooter zur Seite steht. Wir sind schon ein ziemlich gut eingespieltes Team und ergänzen uns perfekt – mit Geheimsprache per Augenkontakt.
Sonst macht man mir mit gutem Essen Freude (Omas gefüllte Paprika!), mit Earl Grey Fizz und guter Musik. Ich schreibe für enemy.at über Musik, für volume.at über Nachhaltigkeit. Und ich bin Profi im „binge watching“ von Serien. Meine Empfehlungen: The Killing, Making A Murderer, Misfits! Musikalisch aktuell im Tapedeck: James Bay, Years & Years, Bring Me The Horizon, Casper und sowieso auf immer und ewig The Cure.


Ich und Fotografie?

Ich liebe es, Erinnerung mit meinen Fotos festhalten zu dürfen – deshalb beobachte ich oft sehr genau und lasse die Menschen vor meiner Kamera „einfach mal sie selbst sein“. Meine Lieblingsfotos entstehen, wenn sie über meine schlechten Witze lachen und es nicht erwarten, dass es gleich Klick macht.
Ich verliere mich aber auch selbst gerne in Fotos von anderen – und erwische mich dann beim stundenlangen Stöbern auf Pinterest oder Instagram. Allein ein Gefühl, das ein Foto hergibt, kann eine irrsinnig große Inspiration sein.

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